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Recency im programmatischen Retargeting – Warum Ein / Aus, wenn es auch dynamisch geht?

Mit einer restriktiven Recency werden Retargeting Kampagnen zwar deutlich in der Effizienz optimiert, aber es fallen viele User durch ein Netz. Wie es auch anders gehen kann und viele User nicht komplett ausgeschlossen werden müssen, sagt euch dieser Beitrag.

Mit der Recency Uplift bei CTR und eCPC, aber Einbußen bei den Usern

Retargeting ist im Programmatic Advertising bestimmt kein „neuer Hut“ mehr, aber nach wie vor ein rentabler. Dabei ist das, neben dem Frequency Capping etwas stiefmütterlich behandelte, Recency eine wichtige Stellschraube. Denn sind Zielgruppe wie auch Vorhaben identifiziert, ansprechende Creatives umgesetzt und die Retargeting Listen prall gefüllt, ist es eine Frage des richten Timings, gute Umsätze zu erzielen. Hier kommt die Recency, zum Einsatz. Der Recency liegen dabei folgende Ausgangspunkte zu Grunde:

  1. Es gibt Customer Journeys und Einkaufszyklen
  2. Diese unterscheiden sich je nach Produkt und Kundentyp
  3. Es lassen sich daraus Zeitspannen ableiten, in denen User besonders interessant sind, da sie wahrscheinlich eine erwünschte Aktion ausführen möchten

Aus diesen Ausgangspunkten ergibt sich also für den wachen Advertiser der Wunsch, seine Kampagnen nur zu den vielversprechendsten Gelegenheiten auszuspielen. Wobei hier die „vielversprechendsten Gelegenheiten“, als zeitlich auf den letzten Touchpoint und Userindividuell zu verstehen sind.


Zumeist werden dabei Lösungen genutzt, die die Auslieferung von Werbemitteln ein- bzw. ausschalten, je nachdem in welchem temporären Abschnitt sich der betreffende User aktuell befindet. In dem Zeitraum mit erhöhter CTR und einem eCPC, der sich auf einem niedrigen Niveau befindet, werden sind die Kampagnen aktiv, ansonsten nicht. So weit, so gut.Aber durch das restriktive Gitter, fallen viele User. Denn alle jene, die sich aktuell nicht in der „heißen Phase“ befinden, von welchen aber noch durchaus Umsatz zu erwarten ist, werden mit dieser Lösung komplett außen vorgelassen

.

Ist man als Tech Anbieter auf so ein Problem gestoßen, dann lässt es einen nicht mehr los, bis man es besser kann.

Mit Preiskorrektur satt Ausschluss mehr User erreichen

Die Lösung: Satt einer restriktiven Ausrichtung auf Zeiträume, haben wir eine Optimierungsfunktion des CPM. Mit dieser lässt sich der CPM nach individuell definierten Zeiträumen anpassen. Sind also alle gewinnbringenden Intervalle definiert, können die CPMs für jedes Intervall einzeln festgelegt werden. Dabei gibt es die Möglichkeit sowohl das Gebot zu erhöhen, wie auch zu senken.  

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Deals im Private Marketplace

Ein Gewinn für Publisher und Advertiser

Deals, die über einen Private Marketplace (PMP) zustande kommen, auch PMP-Deals oder private Deals genannt, sind beleibt wie nie. Deshalb haben wir mit unserem Marketplace eine besondere Umgebung dafür entwickelt.

Im Deal Marktplatz haben Publisher und Advertiser die Möglichkeit, mit Deals zu handeln. Diese Kommunikation geschieht über uns als zentralen Ansprechpartner und vereinfacht so schon einiges.

Das Zustandekommen eines Deals lässt sich wie folgt zusammenfassen:

 

Klassische Deals auf unserem Deal Marktplatz

  1. Der Publisher bespricht mit uns die Konditionen über einen Ad Deal. Dabei wird festgelegt: Zielgruppe, Transparenz, Festpreis oder Second-Price, Werbemittelformat
  2. Dieses Angebot binden wir nun in den Deal Marktplatz ein
  3. Der Advertiser sucht nach passenden Angeboten für seine Kampagne
  4. Der Advertiser fragt Deals über uns im Marktplatz beim Publisher an
  5. Publisher und Advertiser haben die Möglichkeit, die Deals über uns als Vermittler zu verhandeln
  6. Sobald es zu einer Einigung kommt, generiert der Publisher die Deal-ID
  7. Diese Deal-ID übergibt der Publisher uns
  8. Wir binden die Deal-ID in der Kampagne des Advertisers ein
  9. Die Kampagne mitsamt der verhandelten Deals kann aktiviert werden

 

Dieses Procedere kann sie sich unter Umständen etwas langwierig und komplex gestalten, da jede Anfrage einzeln beantwortet werden muss und etliche Mails ausgetauscht werden müssen. Dabei geht der Kern des programmatischen Handelns verloren, da viel zu viel Schriftverkehr herrscht.    e-commerce-402822_1920

Wir möchten es einfacher und schneller lösen und haben deshalb als Technologie-Anbieter  nach einer verbesserten Möglichkeit gesucht, programmatischer und ergebnisorientierter zu arbeiten.

 

 

Die Lösung: Effieziente Smart Deals mit vorverhandelter Deal-ID

Der Advertiser hat im Interface über das Menü einer einzelnen Kampagne die Möglichkeit, direkten Zugriff auf bereits verhandelte Deals zu bekommen. Mit nur einem Klick kann er diese seiner Kampagne hinzufügen.

  1. Wir legen im Vorfeld in Absprache mit dem Publisher einen Ad Deal mitsamt seiner Konditionen und hinterlegter Deal-ID an. Auch hierbei ist eingestellt: Zielgruppe, Transparenz, Festpreis oder Second-Price, Werbemittelformat
  2. Der Advertiser sucht nach passenden Angeboten für seine Kampagne
  3. Der Advertiser kann direkt auf einen Deal eingehen und ihn zu seiner Kampagne hinzufügen
  4. Die Kampagne kann direkt mit den ausgewählten Smart-Deals aktiviert werden

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Die Vorteile dieser Lösung liegen darin, dass Die Abwicklung eines Deals sowohl für den Publisher als auch für den Advertiser wesentlich einfacher und schneller abläuft. Eine Win-win-Situation für beide Seiten also.

 

 

Mehr Reichweite, viel Einfluss, wenig Zeitaufwand

Für Publisher:

Deshalb können wir ihnen als Publisher nahelegen,  die Reichweite Ihres Inventars mit unseren PMP-Deals zu erweitern, um somit mehr Kunden zu generieren.

Nutzen Sie dabei die klassischen Deals oder die noch praktischeren Smart Deals, beispielsweise um Werbekunden einen Anreiz zu bieten, Ihr exklusives Premium-Inventar einzukaufen.

Sie entscheiden über: Floorpreis, Transparenz, Auktionsformat, Advertiser.

Wir unterstützen Sie bei dem Set-up in unserem System.

 

Für Advertiser:

Nutzen Sie innerhalb ihrer Kampagne unsere PMP-Deals entweder als klassische Deals oder als Smart-Deals, um mit wenig Aufwand eine gezielte Aussteuerung ihrer Werbung zu erzielen, dies spart Zeit und führt zu schnellen erfolgreichen Ergebnissen.

 

Fazit

Der Deal Marktplatz mitsamt seiner klassischen Deals und Smart Deals bietet eine effiziente Möglichkeit, die Zusammenarbeit von Teilnehmern verschiedener Art zu gegenseitigem Nutzen zu fördern.

Nutzen sie diese Möglichkeit und seien sie cleverer als andere Marktteilnnehmer.

Bei weiterführenden Fragen stehen wir ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, schreiben Sie oder rufen Sie uns einfach nach Belieben an und wir beraten sie.

 

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Second Screen: Parallelnutzung von Fernsehen und Internet

Googeln statt glotzen

Fernsehen erlebt einen Wandel und findet immer mehr auf Bildschirmen statt. Dabei besitzt der Fernseher nicht mehr das Monopol als Unterhaltungsmedium und erhält nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit, denn aus der Benutzung eines Gerätes sind es heutzutage vermehrt zwei geworden.

Der allgemeine Fernsehzuschauer benutzt parallel währenddessen immer häufiger sogenannte Second Screens (zweite Bildschirme), also ein zweites digitales Endgerät wie Smartphone, Tablet, Laptop oder PC, auf dem er nebenbei im Internet surft, shoppt (68%), Informationen zur Sendung recherchiert (70%) oder sich mit Freunden über die Inhalte einer Sendung in sozialen Netzwerken austauschen kann. Die höchste Parallelnutzung liegt innerhalb der jungen Zielgruppe von 14-29 Jahren (87%) (Quelle: MEEDIA GmbH & Co. KG).

 

Zwei Verhaltensweisen eines Zuschauers

Dabei gibt es zwei unterschiedliche Verhaltensweisen eines Zuschauers, der eine Zuschauer, der abgelenkt ist und deshalb im Internet surft und der andere, der durch einen Inhalt inspiriert ist und deshalb nach weiterführenden Informationen sucht.

Nach einer Studie der Mediaagentur Initiative nutzen beim Fernsehen etwa 74 Prozent der TV-Zuschauer parallel Smartphones oder Tablets. Das ist ein Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quelle: MEEDIA GmbH & Co. KG).

Werbepause: Zeit zum Schreiben

Besonders in den Werbepausen verlieren viele Werbetreibende ihr Publikum an den zweiten Bildschirm. Neun von zehn Multiscreenern nutzen in dieser Zeit den Second Screen. Dabei liegt der Fokus des Zuschauers immer weiter entfernt davon, sich durch die normale Fernsehwerbung in der Sendepause angesprochen zu fühlen oder diese zu schauen (Quelle: MEEDIA GmbH & Co. KG)

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Für Werbetreibende ist die Ablenkung der multiplen Gerätenutzung während des Fernsehens zu einem ernsten Problem geworden und deshalb sind sie gefordert, ihrer Zielgruppe mit optimierten Reklameformen für eine optimale Ansprache zu folgen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Es muss versucht werden, beiden Geräten gerecht zu werden und die Werbung für den Second-Screener zu individualisieren, um somit Streuverluste zu minimieren.

 

Ansatz

Ein möglicher Ansatz liegt darin, eine aufeinander abgestimmte Werbestrategie wie synchrone Aussteuerung der Online- und TV-Werbung durchzuführen, um so den Zuschauer auf all seinen Geräten anzusprechen und ihn letztlich auf die Werbeinhalte zu führen. Für die Koordination über Screens hinweg gibt es die so genannte TV-Sync-Technologie, mit der ein bestimmter Werbespot genau im Moment seiner Ausstrahlung erkannt wird. Während der Ausstrahlung aktiviert TV-Sync eine zugehörige Online-Werbekampagne auf dem Second Screen der TV-Zuschauer, auf der Website des Werbetreibenden oder in Suchmaschinen.

Maximale TV-Werbewirkung dank Multi-Screen-Storytelling

So haben die Werbetreibenden die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit von TV-Zuschauern, die durch einen Second Screen vom aktuellen Werbeblock abgelenkt werden, zurückgewinnen. Auch die Zuschauer, deren Interesse durch einen Spot geweckt wurde und sich auf die Suche nach weiterführenden Produktinformationen begeben, können schnell erreicht werden: Durch eine einheitliche Story der Werbegeschichten und Markenauftritte kann die Wirkung des Fernsehspots maximiert werden.

Ein Beispiel hierfür könnte sein, einen Werbespot einer Automarke am Fernsehbildschirm ausstrahlen zu lassen und dem Zuschauer auf seinem Second Screen nähere Informationen zu dem Produkt zu liefern oder vielleicht zu einer Probefahrt einzuladen. Durch dieses synchronisierte Storytelling erhöht sich die Markenwahrnehmung innerhalb der Zielgruppe und erzielt einen viel höheren Werbeeffekt.

Andere Möglichkeiten bestehen darin, einen Filmtrailer, der zuvor im TV verkürzt gesendet wurde, online in gesamter Länge anzeigen zu lassen oder passende Angebote in Form von Rabattcodes oder Gutscheinen zur TV-Werbung zu liefern.

Problem

Die Herausforderung für Werbetreibende liegt bei diesem Procedere darin, den Zuschauer rechtzeitig zu erreichen, denn man hat lediglich während des laufenden Spots Zeit, um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu gewinnen.

Lösung

Deshalb muss die Online-Werbung in Apps, auf Websites, auf Sozialen Netzwerken oder in Suchmaschinen zeitlich synchron zur TV-Werbung ausgestrahlt werden. So wird der Zuschauer im Internet vom TV „abgeholt“. Direkt nach der Ausstrahlung kann die TV-Analytics messen und analysieren, wie oft die Website aufgerufen wurde. Werbetreibende können dadurch sehen, welcher Spot an welchem Tag, um welche Zeit und auf welchem Fernsehkanal am besten funktioniert und ihr Werbebudget dementsprechend optimal einsetzen und ihre Produkte für die Dauer der Ausstrahlung das beworbene Produkt prominent platzieren.

 

Fazit

Das Fernsehen ist zwar nach wie vor das größte Werbemedium, jedoch wird durch die multiple Screen-Nutzung der Fernsehzuschauer das Nutzerverhalten enorm verändert und damit einhergehend auch die traditionelle Art, Werbung wahrzunehmen. Mit der TV-Sync-Technologie können Werbetreibende neue Wege gehen, die es ihnen ermöglichen, die abgelenkten Multi-Screener und die inspirierten Zuschauer auf dem Second Screen zu erreichen. So wird dem Zuschauer nach seinen Wünschen die Werbung mitsamt der Information angezeigt, die er erwartet und der Werbetreibende holt das Maximum aus seiner Kampagne heraus, in dem er seine Kunden direkt von der TV-Werbung „abholt“. Durch diese Koordination profitieren sowohl Werbetreibende als auch die Zuschauer.

Neues Feature

Neue Conversion-Statistiken

Die Touchpoint Analyse ist eines der Buzzwords 2016 – Um unsere Kunden bei genau dieser optimal zu unterstützen, haben wir unsere Conversion-Statistiken erweitert und können nun alle Touchpoint Informationen effizient abbilden.

Die durchgeführten Conversions können auf Kampagnenebene schon seit längerem eingesehen werden. Im Zuge dessen werden die User-ID sowie die gesehenen Banner der Kampagne angezeigt. Eine Problematik, die wir bei vielen unserer Kunden beobachten konnten, war, dass die Conversion nicht einer bestimmten Kampagnen zugeordnet werden konnten. Dies war darauf zurückzuführen, dass die meisten Nutzer Banner von mindestens zwei Kampagnen sahen bevor sie konvertierten. Um dieser Problematik zu entgehen, entwickelten wir eine Conversion-Statistik auf Pixelebene. Wird unter dem Reiter Pixel & Tracking die Statistik eines Pixels ausgewählt, so öffnet sich folgende Ansicht:

Touchpoint Analyse und Conversion Statistik

Diese Ansicht zeigt im ersten Schritt das Datum der Conversion sowie die dazugehörige User-ID. Im zweiten Schritt zeigen die Statistiken, wie oft der Nutzer ein Werbemittel des Advertisers gesehen hat. Dabei werden standardmäßig nur Views der über die RTBmarkt DSP ausgesteuerten Werbemittel getrackt. Durch die Einrichtung einer Schnittstelle können jedoch auch externe Daten in die Statistik integriert werden. Neben den Views werden auch die Klicks gezählt. In der vorliegenden Abbildung wurd bei keiner der Conversions ein Klickkontakt erzeugt. Dieses Phänomen zieht sich durch ca. 70% der Conversion-Statistiken und kann auch bei vielen anderen Advertisern nachgewiesen werden. Diese Auffälligkeit weist noch einmal daraufhin, dass die unterbewusste Wahrnehmung sowie der Sichtkontakt mit einem Werbemittel deutlich wichtiger sind als der Klick selbst. Die Aussage „Der Klick ist tot“, kann also auch an dieser Stelle noch einmal bewiesen werden.

Im nächsten Schritt geben unsere Statistiken Aufschluss über die Anzahl der Touchpoints. Dabei wird unterschieden zwischen der Anzahl der Publisher und der verwendeten Werbemittel. Anschließend wird gemäß dem Badewannen-Attributionsmodell der erste sowie der letzte Werbekontakt angezeigt (Name des Banners, Format sowie Publisher).

Bei Fragen oder Anregungen stehen wir jederzeit zur Verfügung: Kontakt

Bis dahin wünschen wir viel Vergnügen mit unserem neuen Feature 🙂

Zentrale Data-Management-Platform

Die Data-Management-Platform – Ein wahrer Allrounder

Data-Management-Platforms sind zu einer zentralen Steuerungsmöglichkeit für Advertiser geworden. Wir erklären, wie Sie die DMP richtig einsetzen um eine maximale Effizienzsteigerung zu erreichen.

Sie können Massen an Daten erheben, aggregieren und damit so ordnen, dass Advertiser sie direkt in das Targeting der Demand-Side-Platform implementieren können. DMPs sind wahre Allrounder, jedoch wird ihr volles Potenzial nur durch wenige Advertiser wirklich ausgenutzt. Das größte Potenzial der DMPs liegt dabei in der Sammlung von Daten aus verschiedenen Quellen. So können verschiedene Datenquellen zueinander in Relation gesetzt und miteinander verknüpft werden.

Datenverarbeitung

Diese Verknüpfung geschieht über das sogenannte Cookie-Matching, bei dem anhand einer Cookie-Matching-Tabelle die Cookie-IDs verschiedener Anbieter abgeglichen werden. Die Entstehung dieser Tabelle geschieht dabei wie folgt: Ein Nutzer besucht eine Website, auf der ihm durch die Speicherung eines Cookies eine individuelle User-ID zugeordnet wird. An dieser Stelle kann dann der Publisher diese ID mittels Pixel-Calls anderen Anbietern, wie etwa der DMP zuspielen. Dieser Anbieter speichert dann die User-ID in der Matching-Tabelle ab.  Wird dieser Prozess mehrfach von verschiedenen Publishern wiederholt, so füllt sich die Tabelle und der Anbieter kann einem Nutzer mehrere User-IDs zuordnen.

Bei der Frage, welche Daten in die DMP integriert werden können, sind zunächst kaum Grenzen gesetzt. Dabei können Daten aus dem Customer-Relationship-Management (CRM) besonders wertvoll sein, vor allem wenn diese auf einem Nutzer-Login basieren. Aber auch 3rd Party Data können problemlos übertragen, aber nicht immer gematcht werden. Vor allem Daten aus der Marktforschung, die auf Hochrechnungen basieren, liefern keine Grundlage, auf Basis derer ein Cookie-Matching durchgeführt werden kann.

Ziele der DMP

Welche Ziele im Endeffekt über die DMP erreicht werden sollen, wird individuell von jedem Werbetreibenden selbst festgelegt. Häufig dient die DMP jedoch dazu, die Daten aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen und diese anschließend in Zielgruppen zu segmentieren. Diese Segmente, auch Audiences genannt, können dabei breit gefasst oder sehr detailliert sein. Häufig ergeben sich an dieser Stelle verschiedene Abstufungen, sodass beispielsweise das Segment Reisen als Hauptkategorie und die verschiedenen Destinationen als Unterkategorien angelegt werden. Doch an dieser Stelle ist Vorsicht geboten. Denn auch wenn die kleinen und spezifischen Segmente sehr effizient sein können, sollten Sie stets ein Auge auf die Reichweite haben.

Neben der Identifikation von potentiellen Kunden über die Zielgruppensegmente können die Daten aus der DMP auch für die erneute Ansprache von Bestandskunden genutzt werden. So können die Interessen der Kunden aus den profilbasierten Daten für Up- und Cross-Selling verwendet werden.

 

Die RTBmarkt DMP

Sie möchten Ihre Daten auch über eine zentrale DMP verwalten und über eine einfache API-Anbindung direkt in die Demand-Side-Platform (DSP) integrieren? Dann sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne dabei. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Mobile Advertising

Neue Insights ins Mobile Advertising

Der durchschnittliche Nutzer greift knapp 200 Mal am Tag zu seinem Smartphone – doch wird diese erhöhte und stetig steigende Nutzungsintensivität auch effizient von der mobilen Werbebranche genutzt? Dieser Frage gingen vergangenen Donnerstag etwa 200 Branchenexperten auf der Mobile Ad Summit in Berlin nach.

Der Fokus lag zunächst einmal auf der großen Lücke zwischen der stark angestiegenen Nutzung von mobilen Endgeräten sowie den noch geringen Ad Spendings im Mobile Advertising. Diese Lücke weist dabei große ungenutzte Potenziale auf, die es gilt in Zusammenarbeit mit den Werbetreibenden zu nutzen. Auffällig im Nutzungsverhalten ist ebenfalls, dass die Nutzer von mobilen Geräten zwischen 80% und 88% der Zeit in Apps verbringen anstatt den Internetbrowser zu nutzen. Für Werbetreibende bedeutet dies also, dass es nicht mit der Erstellung von mobilen Werbebannern  getan ist, sondern dass sie sich gezielt mit dem Thema des In-App Advertisings beschäftigen müssen.

In-App Advertising

In-App Advertising hat dabei vor allem den Vorteil des deutlich höheren Engagements. Vor allem der Bereich der In-Game Werbung verzeichnet dabei eine starke Performance, die vor allem durch die Nutzung von „Micro Moments“ hervorgerufen werden kann. Dieser Begriff bezeichnet kleine Momente, in denen der Nutzer besonders involviert ist und durch eine gesteigerte Aufmerksamkeit deutlich effizienter angesprochen werden kann. Im In-Game Advertising lassen sich diese Micro Moments beispielsweise nach einem gewonnenen oder verlorenen Spiel finden. In diesen Momenten können Werbetreibende dann durch bestärkende Werbebanner die volle Aufmerksamkeit des Nutzers auf sich ziehen.

Micro Moments sowie die grundsätzlich anspruchsvolleren mobilen Kampagnen bedürfen jedoch einer raffinierteren Strategie sowie Umsetzung. Im Zuge dessen appellierten viele Speaker der Mobile Ad Summit an eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der Marke, der Kreativagentur sowie der Mediaagentur. Denn nur so können Kampagnen effizient auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet werden. Bei der Ausrichtung der Kampagne kommt es weiterhin vor allem darauf an, dass „Mobile First“ gedacht wird. „Mobile First“ bedeutet dabei, dass die Kampagnen zunächst auf mobile Endgeräte angepasst werden sollten. Als besonders ineffizient wurden Kampagnen genannt, bei denen die gleichen Banner auf allen Kanälen ausgespielt wurden. An dieser Stelle wurden sogar Stimmen laut, die diesen Tatbestand mit ins StGB aufnehmen wollten.

Customer Journey & Attribution

Stark ins Visier genommen wurden auch die Customer Journey sowie die Attributionsmodelle. Die Datensammlung für eine effiziente Customer Journey Analyse wurde dabei in drei Schritte unterteilt:

  • Streaming Data Collection (Websitedaten etc.)
  • Offline Touchpoints
  • Structured Data Collection (CRM-, Third-Party-Data etc.)

Anhand der Verknüpfung dieser Daten kann eine umfassende und wertvolle Customer Journey gebildet und auf dessen Basis die passende Attribution gebildet werden. Die Vorstellung verschiedener Case-Studies zeigte dabei, welche enormen Kosten durch den Einsatz von Attributionsmodellen eingespart werden können. Viel zu häufig trifft man noch Werbetreibende, die nach der Last-Cookie-Attribution vorgehen. Vor allem bei Werbetreibenden im E-Commerce gehe durch dieses Verfahren 80% der Ad Spendings in die Desktop-Kampagnen und nur 20% ins Mobile Advertising. Die Analyse der gesamten Customer Journey zeigt jedoch, dass viele Touchpoints vor der Conversion auf die mobilen Devices zurückfallen. Die ideale Multi-Touch-Attribution würde somit nicht bei 80% Desktop liegen, sondern 60% Mobile und 40% Desktop.

Das Fazit der Mobile Ad Summit stand jedoch schon schnell fest: Das Smartphone ist das Massenmedium der Zukunft, die Mobile Advertising Branche muss nur noch lernen dieses Medium effizient und in vollem Umfang zu nutzen. Im Zuge dessen sollte der Fokus auf einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten liegen, denn nur so könne man alle Potenziale ausschöpfen.

Steigen auch Sie ins breits jetzt ins Mobile & In-App Advertising ein und erreichen Sie Ihre Zielgruppe zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

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Reportings erscheinen im neuen Glanz

Schon nach einem einzigen Blick wissen, welcher Browser und welcher Gerätehersteller die beste Performance aufweisen? Das ist jetzt möglich, mit den neuen Reportingfunktionen sowie Visualisierungen von RTBmarkt. Nachdem im vergangenen Monat das Geräte-Targeting anhand der Modelle sowie des Herstellers dazugekommen ist, wurden diese Unterscheidungen nun auch in die Reportings integriert. Ebenfalls neu hinzugekommen ist das Reporting nach Postleitzahlen sowie anhand des Browsers. So steht unseren Advertisern nun eine breite Palette an Analysemöglichkeiten zur Verfügung, die tiefe Insights in die Kampagnen erlauben:

Reportingmoeglichkeiten

 

Neben den neuen Analysefunktionen hat unser Tech Team auf Wunsch unserer Kunden ebenfalls neue aufschlussreiche Diagramme in die Reportings integriert und diese so noch benutzerfreundlicher gestaltet:

Diese Einbindungen sollen unseren Advertisern bei der Analyse ihrer Kampagnen unter die Arme greifen. Der Ausbau der Reportingfunktionen soll weiterhin verdeutlichen, wie wichtig die detaillierte Analyse und Auswertung der Reportings für den Erfolg einer Kampagne ist. Die Auswertungen sollten dabei nicht erst nach Abschluss der Kampagnenlaufzeit erfolgen, sondern bereits während die Kampagne noch aktiv ist. Durch die frühzeitige Analyse können Optimierungspotenziale erfasst und noch in der laufenden Kampagne integriert werden. Unsere Account-Manager sehen gerade hier viele Potenziale, die durch eine fehlende Beachtung der Reportings nicht genutzt werden können. Da uns die Performance der Kampagnen unserer Kunden besonders am Herzen liegt, schauen unsere Account-Manager in regelmäßigen Abständen über alle aktiven Kampagnen und vereinbaren, fallsgewünscht, mit den Advertisern einen Termin um nicht genutzte Potenziale aufzuzeigen und zu nutzen. Auf diesem Wege können die Kunden unserer Self-Service DSP trotzdem auf ein fundiertes Fachwissen zurückgreifen.

Automatischer EInkauf ja, Open Marketplace nein

Automatisch ja, offen nein!

Was Publisher und Advertiser aktuell wollen könnte an sich nicht paradoxer sein – programmatischer Einkauf aber doch bitte mit allen Vorteilen des direkten Einkaufs. Für die Technologiehersteller der Programmatic Advertising Branche bedeutet diese Forderung nun neue Verkaufsmodelle zu entwickeln, die alle Vorteile berücksichtigt. Doch was muss ein solches Verkaufsmodell alles bieten und wie kann das überhaupt funktionieren?

Zunächst einmal benötigt es an dieser Stelle eine Skizze der bestehenden Vorteile der jeweiligen Einkaufsmethoden, die im weiteren Schritte in einem (idealen) Verkaufsmodell zusammengeführt werden sollen. Beim programmatischen Einkauf liegen diese klar auf der Hand, denn dass Programmatic Advertising budget- und zeitschonend sowie durch die gezielte Ansprache deutlich effizienter ist als der ehemalige Direkteinkauf ist nun wirklich nichts neues mehr. Problematisch wird es für die Advertiser jedoch dann, wenn bestimmtes Inventar nicht mehr frei zugänglich ist und zusätzlich nicht offensichtlich ist, welches Inventar überhaupt zur Verfügung stünde. Und an dieser Stelle fängt die Ineffizienz der zu Anfang definierten Forderung an: Advertiser möchten eine Effizienzsteigerung durch den programmatischen Einkauf erreichen, stoßen jedoch bei der Auswahl der Werbeflächen auf viel Intransparenz, die nur transparenter gestaltet werden kann, wenn bei jedem Vermarkter einzeln angefragt wird, welche private Deals zur Verfügung stehen. Neben den Advertisern, entstehen die Probleme ebenfalls für die Vermarkter sowie die Publisher. Denn es müssen jeden Morgen zahlreiche Anfragen bearbeitet werden, die viel Zeit kosten und zunächst einmal der reinen Informationsbeschaffung dienen. Kommt es dann tatsächlich zu einer Überschneidung der Vorstellungen, müssen dann alle Kampagnen einzeln freigeschaltet werden. Effizienz sieht anders aus!

Zu überlegen ist nun, an welcher Stelle idealerweise angesetzt werden kann, um einen Lösungsansatz zu schaffen. Bei einer genauen Problembetrachtung fällt dann auf, dass es vor allem die Intransparenz ist, die den Einkaufsvorgang enorm beeinflusst. Es gilt somit die Schritte durchsichtiger zu gestalten und den Advertisern Informationen von Anfang an bereitzustellen anstatt sie auf eine lange Suche und Recherche nach den für sie passenden Werbeflächen zu schicken. Für Advertiser besteht aktuell die Möglichkeit die privaten Inventare über die Vermarkter oder Publisher abzufragen, deutlich effizienter und einfacher wäre es jedoch, wenn die genutzte Demand-Side-Platform (DSP) eine entsprechende Übersicht der über sie abzuwickelnden Deals bereitstellen würde.

Und da wir diese Idee der Vereinfachung der Prozesse so toll fanden, haben wir sie auch gleich umgesetzt und ein neues Feature released: Unseren RTB Private Deal Marketplace

Dieser erleichtert es zunächst unseren Advertisern die passenden Werbeflächen zu finden und im gleichen Schritt anzufragen. Und das alles mit einem Knopfdruck, anstatt eines zeitaufwendigen Emailverkehrs über mehrere Tage hinweg. Die Anfrage wird dann direkt an den Publisher oder Vermarkter weitergeleitet und kann dort bearbeitet werden. Effizienzsteigerung für Kunden der RTBmarkt Self-Service DSP.

 

Cross-Device Tracking

Cross-Device Tracking im Wandel

Effizientes Programmatic Advertising ist eine Wissenschaft für sich. Dies liegt vor allem an den zahlreichen Herausforderungen, mit denen die Marketiers täglich konfrontiert werden. Eine der größten Herausforderungen, an der zwar bereits seit etwa drei Jahren gearbeitet wird, die jedoch weiterhin besteht, liegt in der Nutzung von zahlreichen Kanälen und Geräten.

Nutzer unterscheiden im Zuge der Customer Journey nicht zwischen den Geräten. Vielmehr werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Geräte genutzt. Laut einer Studie benutzen die User tagsüber den stationären PC auf der Arbeit zur Informationsbeschaffung, unterwegs das Smartphone und gegen Abend auf der Couch vor dem Fernseher das Tablet. Dieses Verhalten macht eine ganzheitliche Betrachtung über alle Kanäle und Geräte hinweg unabdingbar. Es kann demnach nicht mehr von der Effizienz eines bestimmten Kanals gesprochen werden, sondern ausschließlich von der Effizienz über die gesamte Kampagne hinweg.

Dieser Tatsache ist es geschuldet, dass wieder Leistungskennzahlen aus dem Bereich des Performance Marketings in den Fokus der Marketingverantwortlichen rücken. Denn nur Kennzahlen wie die Umsätze, der Customer Lifetime Value sowie die Micro Conversions können die ganzheitliche Performance einer Kampagne abbilden.

Data-Driven Marketing

Um sich bereits von Anfang an so gut es geht auf diese Herausforderung vorzubereiten, ist die Datenerhebung stark angestiegen. Dabei gilt es möglichst viele Online- sowie Offline-Daten mit den Daten aus dem Customer-Relationship-Management zu verknüpfen. Um dies zu ermöglichen, sind Werbetreibende auf den Einsatz einer ausgereiften Data-Management-Platform (DMP) angewiesen. Die Nutzungsmöglichkeiten gehen dabei weit über die klassischen (dynamischen) Retargeting Kampagnen hinaus. Denn über die Datensammlung können ebenso unbeliebte Kundengruppen (etwa die mit einer sehr hohen Retourenquote) ausgeschlossen oder aber Altkunden zu einem erneuten Besuch bewegt werden.

Der aktuelle Trend geht zum sogenannten Data-Sharing. Dabei können datensammelnde Unternehmen ihre Daten für andere Werbetreibende freigeben. So können branchenbestimmte 1st Party Data mit 3rd Party Data verknüpft und so effizient bei der Kampagnenaussteuerung genutzt werden.

Neue Technologielösungen

Aktuelle Stimmen verkünden, dass es im Laufe dieses Jahr zu erheblichen Technologieentwicklungen im Bereich Cross-Device-Tracking geben wird. Dabei wird das Unternehmen comScore regelmäßig genannt. comScore gilt bereits jetzt als Pionier im Bereich des programmatischen Trackings und soll nun eine Technologie entwickelt haben, die über statistische Berechnungen die Zielgruppenansprache über alle Geräte hinweg möglich machen soll. Die dabei entstehende Plattform soll 30.000 Medien im Reporting umfassen und weiterhin demographische Kriterien, Werbewirkungen und Trends in Verhaltensweisen analysieren.

Diese Lösung, die in kürzester Zeit von anderen Anbietern aufgegriffen und weiterentwickelt werden wird, stellt eine große Chance für die Effizienz von Programmatic Advertising Kampagnen dar. Der gesamte Markt blickt nun gespannt auf die Entwicklungen, die die kampagnenweite Erfolgsmessung hoffentlich revolutionieren wird.

Ad Fraud

Viewability Measures gegen Ad Fraud

Erfolgreich und milliardenschwer, so kennen wir das Ad Business Yahoo. Anfang des Jahres geriet jedoch genau dieser Internetriese ins Wanken. Hintergrund ist die zunehmende Kritik von Kunden, die sich auf eine Inkompetenz der Führungsebenen sowie der Kundenbetreuer berufen sowie die scheinbar zunehmend Zahl des Ad Frauds. Ein Yahoo DSP-Kunde berichtete in einem Interview mit CNBC von Videos, die als Pre-Rolls zu einem CPM von etwa 20 US$ ausgeliefert werden sollten, die dann jedoch in normalen Bannerformaten erschienen. Bei diesem Vorfall soll es sich weiterhin nicht um einen Einzelfall handeln, ausgegangen wird aktuell von einer Rate des fälschlich ausgelieferten Traffics von 30-70 Prozent.

Diese Vorwürfe unterstützen eine aktuelle Diskussion, bei der sich die Notwendigkeit von neuen Tracking- und Messinstrumenten herauskristallisiert. Diese Instrumente sollen Ad Fraud erkennen und aufzeigen können, um Verluste durch nicht-menschliche Impressions zu verkleinern. Diese Notwendigkeit wird durch eine kürzlich veröffentlichte Studie des US amerikanischen Werbeverbandes Association of National Advertisers (ANA) sowie der digitalen Sicherheitsfirma WhiteOps untermalt. Die Studie besagt, dass im Jahr 2016 die Verluste durch Ad Fraud weltweit auf rund 7,2 Milliarden Dollar anwachsen (Quelle: www.ana.net).

Für alle Beteiligten des Programmatic Advertising bedeutet dies, dass es Zeit wird zu Handeln. Dabei müssen alle handeln, von den Publishern über die Supply- und Demand-Side-Platforms bis hin zu den Advertisern. Es gilt neue Tracking-Methoden zu entwickeln und vor allem mehr Transparenz zu schaffen. Besonders das Thema der Transparenz ist in Zeiten des semi-transparenten bis blinden Traffics nicht einfach umzusetzen. So gilt es, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und gemeinsame, Player-übergreifende Lösungen zu schaffen.

Auch die EASYmedia GmbH arbeitet stetig an Möglichkeiten und Lösungen gegen Ad Fraud. Unser Ziel ist es, den RTBmarkt Kunden eine möglichst non-human-Impression freie Auslieferung der Werbemittel zu ermöglichen. Im Zuge dessen achten wir stets auf unsere Partner und beobachten deren Bemühungen gegen Ad Fraud, sowie den Grad der Transparenz sowie die Qualität der Werbeflächen.