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A

Ad Exchange

Als Ad Exchange wird der Marktplatz bezeichnet, auf dem die Werbeflächen der Publisher mittels Programmatic Advertising an den höchstbietenden Advertiser versteigert werden. Das Ad Exchange bietet demnach die Verknüpfung zwischen den Publishern und den Advertisern. Die meisten Kampagnen werden dabei auf verschiedenen Ad Exchanges angeboten, da die großen Ad Exchanges häufig spezielle Deals mit Vermarktern, Supply-Side-Platforms (SSP) oder auch einzelnen Publishern geschlossen haben.

Ad Fraud

Ad Fraud, zu deutsch etwa: Werbebetrug, wird der Traffic genannt, der nicht durch Internetnutzer, sondern Bots generiert wird. Die Entwickler dieser Bots, sogenannte Botnet-Betreiber, können darüber bestimmte Sichtkontakte erzeugen, die den werbetreibenden Unternehmen enormen Schaden zufügen kann. Die Bots können dabei Besuche bis hin zur Erstellung des Warenkorbes simulieren.

Ad Network

Ad Networks sind im eigentlichen Sinne vergleichbar mit den Ad Exchanges. Auch sie bündeln Inventar von Publishern und bieten es den Advertisern an. Das ganze passiert bei den Ad Networks jedoch in einem erheblich kleineren Rahmen. So kann man hier eher von einem private Marketplace sprechen, also einem Marktplatz, der vor allem private Deals zwischen einzelnen Vermarktern bzw. Publishern und Advertisern anbietet. Ad Exchanges werden auch als Open Marketplaces bezeichnet.

Audiences

Auch Targeting Audiences genannt, beschreiben bestimmte Nutzergruppen. So können die Internetnutzer nach bestimmten Kriterien, z.B. demografischen Daten oder Interessen, kategorisiert werden. Diese kategorisierten Nutzergruppen bilden dann die Audiences. Diese Audiences können im weiteren Schritt über ein personenbezogenes Segment-Targeting gezielt angesprochen werden.

B

Bannerwerbung

Der Begriff der Bannerwerbung ist relativ selbsterklärend. Er bezeichnet Werbung, die anhand von digitalen Bannern ausgespielt wird. Dabei können die Banner statisch, animiert oder dynamisch sein. Statische Banner sind Banner, die aus Text und Bildern bestehen können und während der Anzeigendauer unverändert bleiben. Animierte Banner gehen einen Schritt weiter. Sie verändern sich während der Anzeigendauer. Dynamische Banner bilden die komplexeste Art der Bannerwerbung, da sie sich je nach Nutzer verändern. Die bekannteste Art dieser dynamischen Banner bilden die Banner, die dem Internetnutzer nach dem Besuch eines Online-Shops angezeigt werden. Sie zeigen dem Nutzer die Produkte, die dieser sich zuletzt angesehen hat.

Big Data

Big Data steht für die Verwendung von Daten als Basis für bestimmte Werbekampagnen. Über die gesammelten Daten können die Advertiser ihre Kampagnen deutlich gezielter ausrichten, da sie schlichtweg mehr über die anzusprechenden Nutzer wissen. Der neuste Trend liegt in der Verwendung von Customer-Relationship-Management (CRM) Daten.

Bot

Von dem englischen „robot“, bezeichnet ein Computerprogramm, welches so programmiert ist, dass es definierte Aufgaben immer wiederholt. Dabei ist ein Bot auf keinerlei menschliche Interaktion angewiesen. Die wohl bekanntesten Bots sind die Crawler der Suchmaschine Google, welche sich tagtäglich anhand von Links von Website zu Website weiterarbeiten.

BVDW

Steht als Abkürzung für den Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., der als zentrale Interessenvertretung für alle Unternehmen agiert, die ein digitales Geschäftsmodell betreiben. Dabei versucht der verein die gesamte digitale Wirtschaft transparenter zu gestalten, um so den Einsatz neuer Technologien zu fördern. Der BVDW gilt weiterhin als eine der verlässlichsten Quellen, wenn es um das Thema Studien und Statistiken geht.

B2B

Steht für Business-to-Business und beschreibt Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen. Dabei wird der Begriff vor allem für Unternehmen verwendet, die nicht den Endkonsumenten, sondern andere Unternehmen als Zielgruppe haben. Zwischen B2B und B2C wird unterschieden, da die verschiedenen Zielgruppen unterschiedliche Ansprüche und Verhaltensweisen aufzeigen. So stehen hinter einer B2B-Entscheidung grundsätzlich immer mehr Menschen, als hinter einer B2C Entscheidung.

B2C

Im Gegensatz zu B2B, steht B2C für Business-to-Consumer und beschreibt die Beziehung zwischen Unternehmen und den Endkonsumenten.

C

Conversion

Eine Conversion beschreibt den Punkt, bei dem ein Interessent eine zuvor definierte Handlung vornimmt. Diese Handlung kann dabei viele verschiedene Formen annehmen. Die Conversion kann etwa in dem Moment eintreten, wenn ein potenzieller Kunde ein Produkt in einem Online-Shop kauft. Die kann jedoch auch in dem bloßen Kontakt liegen, also etwa in dem Absenden eines Kontaktformulars. Anhand der Conversions, die in der Conversionrate gemessen werden, kann der qualitative Erfolg einer Display-Kampagne gemessen werden.

Cookie

Ein Cookie ist eine Datei, die im Internetbrowser eines Nutzers gespeichert wird. In diesen Textdateien werden Informationen wie die besuchten Websites des Nutzers gespeichert. Im Bereich Programmatic Advertising werden Cookies weiterhin für das Retargeting verwendet. So wird bei dem Besuch des Nutzers auf der Website ein Cookie gesetzt, durch den der Nutzer dann auf anderen Websites wiedergefunden werden kann.

CPC

Cost per Click – Übesetzt mit Kosten pro Klick, bezeichnet dieser Begriff eine Bezahlmethode, die im Programmatic Advertising vermehrt eingesetzt wird. Der Advertiser bezahlt bei diesem Modell immer nur dann, wenn ein Internetnutzer auf den Werbebanner klickt und damit auf die Website des Advertisers gelangt. Hierbei wird jedoch ein gewisses Risiko von den Publishern und Supply-Side-Platforms getragen, da ein Werbebanner zwar häufig ausgeliefert, aber nur selten geklickt werden kann.

CPM

Cost per Mille – leitet sich aus dem französischen „Mille“, zu deutsch „Tausend“ ab und bezeichnet die Kosten, die für 1000 Werbeeinblendungen anfallen. Es bildet somit das Synonym zum TKP, dem Tausend-Kontakt-Preis. Diese Zahlungsmethode ist im Programmatic Advertising die gängigste.

CPO

Cost per Order – also die Kosten pro Bestellung, finden vor allem im E-Commerce Bereich eine Anwendung. Der Begriff der „Order“ kann dabei wieder unterschiedlich definiert werden und kann in einem Verkauf, einer Bestellung oder einem Lead liegen. Die Berechnung erfolgt dabei durch die Formel: CPO=Kosten Aktion / Anzahl Reaktionen

CTR

Click-Through-Rate – bezeichnet die Klickrate, also das Verhältnis von Einblendungen zu Klicks. Diese Rate dient vor allem der Erfolgsmessung einer Kampagne und gibt Aufschluss über die Qualität der Werbemittel und des Targetings.

D

Data-Driven-Advertising

Übersetzt mit datengesteuerte Werbung, wird momentan als der Schlüssel zur nachhaltigen Optimierung von Werbemaßnahmen gesehen. Der Begriff beschreibt dabei die Werbung, die im Bereich des Targetings auf  Daten basierend ausgesteuert wird. Diese Daten können dabei entweder den Nutzer betreffen oder externe Faktoren, wie etwa das Wetter oder spezielle Events. Die Erhebung der Daten kann dabei über die eigene Website, oder über gekaufte Daten von Drittanbietern geschehen.

Data-Management-Platform (DMP)

Die Daten-Management-Platform ist eines der Instrumente, das Werbetreibenden bei dem Data-Driven-Advertising hilft. Das Prinzip ist dabei recht simpel. Die DMPs sammeln dabei mittels Bots Informationen im Internet, speichern diese und werten sie anschließend aus. Diese Auswertungen werden im nächsten Schritt an Advertiser verkauft.

Demand-Side-Platform (DSP)

Die Demand-Side-Platform steht auf der Seite der Advertiser und bildet eine Management- und Optimierungsplattform. Sie gibt den Advertisern die Möglichkeit, ihre Display Kampagnen genau zu definieren und sie so den Publishern anzubieten. Die DSP bildet somit die Schnittstelle zwischen den Publishern und den Ad Exchanges.

E

E-Commerce

Der Begriff E-Commerce kann übersetzt werden mit digitaler Marktplatz. Damit sind alle Seiten gemeint, die über das Internet über Online-Shops ihre Waren vertreiben. Diese Verkaufsform wird immer beliebter, da die Nutzer per Klick alle Sachen zu sich nach Hause geliefert bekommen, ohne einen eigenen Aufwand zu haben.

F

First-Party Data

First-Party-Data bezeichnet alle Daten, die von Ihnen selbst gesammelt werden. Dazu gehören Website-Daten, Nutzer-Daten sowie Daten die im Zuge von Marketingmaßnahmen gesammelt wurden. Diese Form der Datenerhebung ist besonders wertvoll, da Sie als Unternehmer auf diesem Wege Ihre eigenen Kunden kennenlernen können. Dies ist nicht nur im Zuge des Customer-Relationship-Marketings besonders wichtig, sondern auch bei der Kundengenerierung.

Fold

Fold, zu deutsch „Kante“, bezeichnet die Stelle ab der der Nutzer runterscrollen muss um weitere Inhalte zu sehen. Unterschieden wird zwischen Above-the-Fold, also dem Teil der Website, der erreicht werden kann ohne zu scrollen und Below-the-Fold. Die Preise der Werbeflächen hängen unter anderem von diesem Faktor ab, da es bei Below-The-Fold Werbeflächen sein kann, dass eine Impression erfolgt, die der Nutzer jedoch nicht gesehen hat, da er die Seite wieder verlassen hat ohne nach unten zu scrollen.

Frequency Capping

Als Frequency Capping wird das Capping bezeichnet, welches vermeidet, dass der Nutzer sich von einer Werbeanzeige verfolgt fühlt. Mit dieser Capping-Methode kann genau eingestellt werden, wie oft ein einzelner Nutzer die Werbeanzeige sehen soll.

G

Geo-Targeting

Also das Targeting mittels geografischen Daten. Dieses kann dabei so detailliert wie gewünscht ausfallen und demnach auf Länder-, Bundesländer-, Städte- oder sogar Postleitzahl-Ebene greifen. Dieses Targeting ist vor allem für lokale Unternehmen geeignet, die im genauen Umkreis werben möchten. In Verbindung mit dem Mobile Advertising bietet das Geo-Targeting weiterhin die Möglichkeit, Kunden mittels Sonderaktionen in das Geschäft zu bringen.

H

HTML5

Die fünfte Version der Hypertext Markup Language, einer Computersprache zur Auszeichnung und Verknüpfung von Dateien. Mit dieser Programmiersprache werden im Zuge des Display Advertisings Banner erstellt, welche aktuell immer beliebter werden. Dies ist vor allem auf die zunehmende Mobilisierung zurückzuführen, da HTML5 Banner im Gegensatz zu den Flash-Werbemitteln auch mit mobilen Geräten kompatibel sind.

I

In-App Advertising

Bezeichnet die Schaltung von Werbung innerhalb von Apps. Durch In-App Advertising können App-Entwickler ihre Apps monetarisieren und die App trotzdem kostenlos anbieten.

J
K

Key-Performance-Indicators (KPI)

Bilden Schlüsselkennzahlen, die die Hauptindikatoren einer Kampagne und somit auch die Ziele vorgeben. Anhand dieser KPIs erfolgt im Laufe sowie auch nach Abschluss der Kampagne die Erfolgsmessung.

Keyword-Targeting

Mit dieser Form des umgebungsbezogenen Targetings, können Werbetreibende ihre Display-Kampagnen immer dann schalten, wenn auf einer beliebigen Website die definierten Keywords zu finden sind. Unterstützt werden kann das Keyword-Targeting durch das semantische Targeting, welches Zusammenhänge zwischen verschiedenen Wörtern erkennt und diese miteinbezieht.

L

Landing Page

Bezeichnet die Seite, auf der ein Nutzer „landet“, wenn er auf den Werbebanner klickt, der ihm zuvor angezeigt wurde. Die Landing Page sollte dabei einen Erkennungsfaktor haben und dem Nutzer auf den ersten Blick bereits die Informationen liefern, die er erwartet hat, als er die Werbeanzeige gesehen hat.

Lead

Ein Lead beschreibt einen neuen Kontakt, der durch eine Online-Marketingmaßnahme generiert wurde. Ein Lead beschreibt dabei noch nicht den Kunden, sondern zunächst den Interessenten an dem Produkt.

Lead Management

Das Lead Management beschreibt alle Prozesse, die neu gewonnene Leads betreffen. Ziel ist es, die Leads zu tatsächlichen Käufern oder Bestellern zu konvertieren.

M

Mobile Advertising

Beschreibt ein Teilgebiet des Mobile Marketings und behandelt alle Werbemaßnahmen, die auf mobile Geräte hin optimiert sind. Dies ist notwendig, da mobile Werbemittel andere Anforderungen erfüllen müssen und andere Formate bestehen.

N

Native Advertising

Native Advertising beschreibt eine Form der Werbung, bei der versucht wird, die Werbemittel so in eine Website zu integrieren, dass diese sich nicht vom restlichen Content abheben.

O

Online-Vermarkterkreis (OVK)

Der Online-Vermarkterkreis bildet das zentrale Gremium der Online-Vermarkter in der deutschen Werbelandschaft. Der unter dem BVDW gebildete OVK, hat sich die Markttransparenz sowie die Qualitätssicherung zum Ziel gesetzt.

Open Marketplace

Als Open Marketplace wird der Marktplatz bezeichnet, bei dem alle Publisher und Advertiser an der Auktion teilnehmen können. Es ist demnach das Gegenteil von dem Private Marketplace, bei dem Private Deals geschlossen werden.

Opt-Out

Der Begriff Opt-Out stammt aus dem Permission Marketing und bezeichnet eine Form, bei der der Nutzer zunächst automatisch in einer Nutzerliste landet und sich nur durch das manuelle Austragen aus dieser Liste entfernen kann. Im Bereich des Programmatic Advertisings wird dem Nutzer demnach von RTBmarkt mit Werbung bespielt, bis dieser sich manuell über eine Opt-Out Seite austrägt und somit die Bespielung untersagt.

P

Page Impressions

Auch Page-View genannt, bezeichnet den Aufruf einer einzelnen Webseite, also einer bestimmten Seite eines Webauftrittes (einer Website). Während diese Kennzahl jahrelang als die wichtigste Kennzahl bekannt war, rückt sie mittlerweile etwas mehr in den Hintergrund. Dies liegt vor allem daran, dass die Page Impressions nur Aufschluss über die Quantität geben. Welche Qualität die Besucher dieser Seite haben, wird dadurch nicht erfasst.

Predictive Behavioral Targeting

Bei dieser Art des Targetings werden Messdaten aus Befragungs- und Registrierungsvorgängen gesammelt und auf die Gesamtheit der Internetnutzer projiziert. Die Datenerhebung erfolgt dabei nach Zustimmung der Nutzer. Die Informationen, wie demografische und geografische Merkmale, werden dann mittels Algorithmen auf Nutzer projiziert, die statistisch gesehen die gleichen Merkmale aufweisen.

Private Marketplace

Im Gegensatz zum Open Marketplace, werden auf dem privaten Marktplatz nur Deals zwischen einzelnen Publishern und Advertisern geschlossen. Die sogenannten private Deals erhalten dabei eine Deal-ID, die der Publisher bei einer Seitenaufruf an das Ad Exchange weitergibt und dadurch gesichert wird, dass nur an dem Deal teilnehmende Advertiser auch die Werbefläche erhält. Der Private Deal dient vor allem der Exklusivität sowie der Brand Safety.

Programmatic Advertising

Programmatic Advertising beschreibt die Technologie, über die Werbeflächen in Echtzeit an den Höchstbietenden versteigert werden. Die Versteigerung beginnt, sobald ein Nutzer eine Website betritt, auf der sich eine zur Auktion zugelassene Werbefläche befindet. Innerhalb von Millisekunden werden dann die Advertiser herausgefiltert, in deren Zielgruppe der Nutzer hineinpasst. Der Höchstbietende aus diesen Advertisern gewinnt die Auktion und darf sein Werbemittel ausspielen.

Programmatic Buying

Programmatic Buying bezeichnet den automatischen Kauf von Werbeflächen. Über welche Art und Weise dies geschieht ist dabei nicht definiert. Das Programmatic Buying legt somit den Grundstein für das Programmatic Advertising.

Publisher

Die Publisher sind die Websitebesitzer, die die Werbeflächen zum Verkauf anbieten. Über eine Supply-Side-Platform können sie definieren, welche Art von Werbung sie auf ihrer Website zulassen möchten und zu welchem Mindestpreis sie die Webefläche zur Auktion freigeben möchten.

Q

Query

Der Begriff Query steht für das Ergebnis einer Abfrage in einer Datenbank. Da das Ergebnis eine Teilmenge des gesamten Informationsbestandes darstellt, spricht man bei einer Query auch von der Filterung der Daten.

R

Real Time Bidding (RTB)

Real Time Bidding kann auch als Synonym für Programmatic Advertising gesehen werden. Die Technologie des Werbeeinkaufes in Echtzeit wurde zunächst Real Time Bidding genannt. Nachdem jedoch vereinzelte Marktteilnehmer einige fragwürdige Aktionen mit dieser Technologie durchgeführt haben, wurden Advertiser und Publisher zunehmend unsicherer und gingen wieder zum klassischen Mediaeinkauf über. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat die BVDW nach dem Schließen großer Sicherheitslücken, den Begriff von Real Time Bidding zu Programmatic Advertising geändert.

Retargeting

Das Retargeting (auch Re-Targeting), beschreibt eine Targeting Methode, bei der eine Liste angelegt wird, in der sich Nutzer befinden, die die Website des Werbetreibenden zuvor besucht haben. Sobald ein Nutzer die Website besucht, wird in seinem Webbrowser ein Cookie gespeichert. Über diesen Cookie kann dieser Nutzer anschließend auf anderen Websites wiedergefunden und mit Werbemitteln zur Rückkehr bewegt werden. Eine weitere Form ist das dynamische Retargeting. Durch den dynamischen Aufbau der Werbemittel, kann in den Bannern immer das Produkt angezeigt werden, welches sich der Nutzer zuletzt angesehen hat.

S

Semantisches Targeting

Auch Kontext-Targeting genannt, ist eine Erweiterung des Keyword-Targetings. Das semantische Targeting basiert dabei auf einer Datenbank, die Zusammenhänge zwischen Wörtern erkennt. Während bei dem Keyword-Targeting beispielsweise nur das Keyword „Uhr“ eine Auktion auslösen würde, erkennt das semantische Targeting, dass das Wort „Uhr“ in Zusammenhang mit Wörtern wie „Quarzuhren“ und „Chronographen“ steht. In diesem Fall würden dann auch diese Wörter die Auktion auslösen.

Streuverluste

Streuverluste bezeichnen die Verluste des Werbebudgets durch das Erreichen von Menschen, die nicht zur definierten Zielgruppe gehören. Durch die verschiedenen Targeting Methoden können diese Streuverluste deutlich verringert werden.

Supply-Side-Platform (SSP)

Die Supply-Side-Platform ist die Plattform, die auf Seite der Publisher steht. Sie gibt Publishern die Möglichkeit ihre Werbeflächen zur Auktion freizugeben und zu definieren, welche Werbemittel zu welchen Kosten akzeptiert werden.

T

Targeting

Als Targeting versteht man jede Eingrenzung, durch die nur bestimmte Nutzer erreicht werden sollen. Durch Targeting können demnach Streuverluste minimiert und so die Klickraten erhöht werden. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Targeting Methode, wie beispielsweise das Keyword-Targeting, das Semantische Targeting oder das Targeting anhand von Audience Segmente.

TKP

Steht für Tausend-Kontakt-Preis und bezeichnet im Bereich des Display Advertisings die Kosten, die für 1000 Einblendungen entstehen. Synonym des TKP ist der CPM, also Cost-per-Mille.

Touchpoint

Auch Berührungspunkt genannt, bezeichnet im Allgemeinen jede Schnittstelle eines Unternehmens oder einer Marke mit potenziellen, aktuellen oder ehemaligen Kunden, Lieferanten oder anderen Stakeholdern. Im Bereich des Programmatic Advertisings dient der Touchpoint als Targeting-Methode. So kann ein Kunde, der mit einem thematischen Touchpoint in Berührung kommt in eine Liste eingetragen und somit auf anderen Websites wiedergefunden werden. Auf diese Weise können hohe Kosten durch viele Wettbewerber vermieden werden.

Tracking

Das Tracking dient der Erfolgsmessung. Durch Methoden wie dem Klick-, Conversion- oder Customer-Journey-Tracking, können bestimmte Prozesse gezielt erfasst und ausgewertet werden.

U

Umgebungsbezogenes Targeting

Zu den umgebungsbezogenen Targeting Methoden zählen Methoden, wie dem Placement- oder dem Keyword-Targeting. Hierbei wird das Umfeld des zur Verfügung stehenden Werbeplatzes analysiert. So können Advertiser beispielsweise Werbeflächen auf gezielten Websites buchen, bei denen sie sich sicher sind, dass sich ihre Zielgruppe auf dieser Website bewegt.

Usability

Dieser Begriff, der die Qualitätseigenschaft von Soft- und Hardware beschreibt, kann mit „Benutzerfreundlichkeit“ übersetzt werden. Im Programmatic Advertising gibt vor allem die Klick-Heatmap Aufschluss über die Usability eines Werbebanners. Fraglich ist beispielsweise, wie gut der Call-to-Action Button angenommen wird. Extrem niedrige Klickraten können auch auf eine schlechte Usability hinweisen.

User Experience

Die User Experience, oft abgekürzt durch UX, beschreibt die Nutzererfahrung, oder auch das Nutzererlebnis. Dieses Erlebnis erstreckt sich dabei über alle Touchpoints und führt dazu, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sein sollten.

V

Vermarkter

Als Vermarkter werden die Dienstleister bezeichnet, die die Werbeflächen Inventare der Websites verwalten und an Werbetreibende freigeben. Unterschieden wird dabei zwischen Vermarktern, die ausschließlich die eigenen Seiten vermarktern (wie etwa Spiegel-QC), Channel-Vermarktern (z.B. Themen wie Reisen, Familie) oder Gesamt-Vermarktern mit einem breiten Website-Portfolio.

Viewability

Die Viewability kann als Bewertungsfaktor für die Qualität einer Werbefläche bezeichnet werden. Bewertet wird dabei, wie gut der Werbebanner sichtbar ist. Deutlich geringer ist dieser Faktor etwa bei Below-the-Fold Werbeflächen oder bei Websites, die sehr benutzerunfreundlich aufgebaut sind.

View-through Conversion

Bei einer View-through Conversion wird einem Nutzer ein Werbebanner angezeigt, auf den er zwar nicht klickt, im weiteren Verlauf jedoch selbst auf die Website geht und anschließend konvertiert. Diese Form der Conversion , die von vielen Werbetreibenden fälschlicherweise nicht beachtet wird, steht im Zusammenhang mit unterbewussten Effekten.

Video Advertising

Das Video Advertising bezeichnet eine Form der Werbung, die Programmatic Advertising mit Werbespots verknüpft. Die multimedialen Spots werden so durch die Echtzeit Werbemethode an bestimmte Zielgruppen ausgespielt. Unterschieden wird dabei zwischen In-Stream und Out-Stream Ads. Die In-Stream Ads werden beispielsweise bei Youtube angezeigt, während Out-Stream Ads auch auf normalen Websites ohne weitere Videos angezeigt werden.

W

Werbeumfeld

Das Werbeumfeld bezeichnet das Umfeld, welches rund um die Werbefläche zu finden ist. Dieses Werbeumfeld sollte stets in Betrachtung gezogen werden, da sich das Werbeumfeld auch stets auf die eingeblendeten Werbebanner auswirkt. Wird etwa eine Werbung auf einer Website ausgespielt, die gegen gewisse Menschengruppen hetzt, so wird sich dieses negative Image ebenfalls auf die Marke der geschalteten Werbung projizieren. Dieser Effekt sollte unbedingt vermieden werden.

Werbezeitplan

Der Werbezeitplan bestimmt, wann eine Kampagne ausgespielt wird. Unterschieden werden kann dabei etwa zwischen Wochentagen und Tageszeiten. Der Werbezeitplan dient vor allem der Optimierung einer Kampagne. Sollte in den Reportings beispielsweise ersichtlich sein, dass die Nutzer an Freitagen grundsätzlich besser konvertieren, so kann an Freitagen ein höheres Budegt angesetzt werden als an anderen Tagen. Weiterhin kann ein Start- sowie ein Enddatum festgelegt werden.

X
Y
Z

Zielgruppe

Die Zielgruppe beschreibt die Nutzergruppe, die durch bestimmte Werbemaßnahmen angesprochen werden sollen. Die Zielgruppensegmentation kann dabei durch viele verschiedene Verfahren erfolgen. Besonders häufig werden die Sinus-Milieus angewandt. Viele Werbetreibende nutzen weiterhin Personas, um ihre Zielgruppe genauer zu definieren und sich anhand eines konkreten Beispiels ein genaueres Bild zu machen.

 

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